KjG - was ist das?



© KjG Heidenfeld
Die Katholische Junge Gemeinde (KjG) ist mit ungefähr 80.000 Mitgliedern deutschlandweit ein großer Kinder- und Jugendverband in der katholischen Kirche. Mitglied werden können aber auch Kinder und Jugendliche, die anderen Konfessionen angehören.

In den wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden bieten wir den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, miteinander Spaß zu haben und neue Freunde zu finden. So stehen unter anderem neben Brett-, Karten- und diversen Gruppenspielen auch Fahrten in die Eisdiele und Haus- und Dorfralleys auf dem Programm. Manchmal kochen wir aber auch etwas oder backen zur Weihnachtszeit Plätzchen.

Außerdem finden über das Jahr verteilt noch verschiedenste Aktionen statt.
Hier ein kleiner Einblick in unser Programm:
- Zeltlager in den Pfingst- und Sommerferien

- Städtefahrten

- Teilnahme an soziale Aktionen (z.B. "3 Tage Zeit für Helden")

- Jugendgottesdienste mit Band

- Christbaum-Sammel-Aktion

- Johannisfeuer

- Mitgestaltung des Pfarrfestes und des Festes unter der Linde

© KjG Heidenfeld
- Liturgische Nacht (Nacht zum Nachdenken über ein bestimmtes Thema)

- Fahrten zu Sportereignissen (z.B. Skispringen oder Biathlon)

© KjG Heidenfeld
- Ausflüge (z.B. in einen Zoo oder Freizeitpark)

- Ferienspaß

- Glühwein-Ausschank nach der Christmette

- Skifahren

- Fahrten zu religiösen Veranstaltungen (z.B. Weltjugendtag oder Papstbesuch)

- Teilnahme am Volleyball-Turnier des KjG-Bezirks Schweinfurt-Land


Aber auch politisch sind wir aktiv und reden mit: Ein Beispiel dafür ist der Polit-Talk "Jugend trifft..." zur Bürgermeister-Wahl 2008, bei dem sich die Bürgermeister-Kandidaten den Fragen der Kinder und Jugendlichen stellten.

Am Ende jedes Jahres findet immer eine Jahreshauptversammlung statt, an der alle KjG-Mitglieder teilnehmen können. Dort stehen neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr ein Ausblick auf das nächste Jahr auf dem Programm. Bevor die Pfarrleitung und alle anderen Amtsträger entlastet werden, gibt der Kassier einen kurzen Bericht über die Finanzen der KjG Heidenfeld ab. Anschließend finden dann die Neuwahlen statt, an denen alle Mitglieder der KjG Heidenfeld teilnehmen können.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung stattet uns ein Überraschungsgast einen Besuch ab - vielleicht wisst ihr ja, wer das sein könnte!


Noch etwas Geschichtliches:

Im Jahr 1970 haben sich die Katholische Jungmännergemeinschaft und die Katholische Frauenjugendgemeinschaft zur Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) zusammengeschlossen.

Der Patron der KjG ist Thomas Morus, von dem der folgende Satz überliefert ist: "Nie habe ich daran gedacht einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen wäre." Kritisch mitdenken, zu den eigenen Überzeugungen stehen und sich dafür einsetzen - das ist eine Lebenshaltung, die uns, die Mitglieder der KjG, überzeugt.



Der Seelenbohrer - das Symbol der KjG


© KjG Heidenfeld
Überall, wo die KjG ist, ist er dabei - der Seelenbohrer, das Symbol der Katholischen Jungen Gemeinde.

Entworfen wurde das Logo der KjG im Jahr 1968 für das Deutschlandtreffen der Katholischen Jungmännergemeinschaft und der Katholischen Frauenjugendgemeinschaft. 1970 haben sich die beiden Verbände dann zur KjG zusammengeschlossen - und der Seelenbohrer wurde ihr gemeinsames Symbol.

Für die Bedeutung des Seelenbohrers gibt es viele verschiedene Erklärungen. Hier sind ein paar zusammengefasst:

Beim Deutschlandtreffen der zwei Verbände im Jahr 1968 wurde der Seelenbohrer so erklärt:

- Der Punkt in der Mitte bedeutet: Christus, die Frohe Botschaft, das Leben.

- Der Balken, der sich um den Punkt bewegt, symbolisiert die Menschen, die aus ihrem Glauben heraus versuchen, sich den Problemen zu stellen und Antwort zu geben.

- Der Pfeil deutet Dynamik an. Sich auf den Boden der Botschaft Christi zu stellen, heißt zugleich, vorwärts gehen und Ziele verfolgen.


Eine richtige Bedeutung des Seelenbohrers gibt es allerdings nicht. So bleibt es jedem selbst überlassen, sich Gedanken über das Symbol zu machen und es für sich selbst zu deuten.



Hier noch zwei "Deutungsversuche":

"Die KjG ist wie ihr Seelenbohrer, von außen kantig und eckig, um Gesellschaft und Kirche anzustoßen; nach innen rund in ihrem Glauben an Gott, mit ihren Vorstellungen von einer gerechten Welt und mit ihrem Ziel, diese Vorstellungen zu verwirklichen."

"Ein Pfeil von außen kommend kreist um ein Zentrum und stößt dann weiter nach außen. Das bedeutet: Ein Mensch nimmt Impulse von außen auf, er be- und verarbeitet sie und sendet sie dann wieder nach außen, z.B. indem er darauf reagiert."